Der Fotograf Konrad Wothe hat uns kostenlos großartige Fotos für den Regenwald Report und die Regenwald Urkunden
zur Verfügung gestellt. Für den Schutz ihrer einzigartigen Lebensräume werben nun unter anderem ein Tucan und ein Orang Utan.
Vielen Dank.
Ecuador: Holzfirma mit Umweltsiegel des FSC vertreibt Kleinbauern
Ermordeter Waldschützer Jose Aguilar
Zehn Jahre lang kämpfte der ecuadorianische Kleinbauer Jose Aguilar für den Regenwald "El Pambilar". Den hatte der Sperrholzher-steller Botrosa sich illegal angeeignet. Am 25. Februar 2010, wenige Tage bevor das Land nach richterlicher Verfügung zurückgegeben werden sollte, wurde Jose Aguilar zusammen mit seiner Frau ermordet. Botrosa weigert sich, den Urteilen nachzukommen und schmückt sich mit dem Siegel für „verantwortungsvolle Waldwirtschaft“ des Bonner Vereins Forest Stewardship Council (FSC). (Start: 05.03.2010)
Kolumbien: Hubschrauberattacke auf Embera-Indianer
Kolumbianisches Militär will die Embera Indianer vertreiben
30. Januar 2010 um 3:30 nachts: Die Embera-Indianer schlafen friedlich im Regenwald. Plötzlich rattert ein Militärhubschrauber über ihnen. Bomben fallen auf die Menschen. Fünf Schwerverletzte sind die Folge, ein Baby stirbt Tage später. Das kolumbianische Militär entschuldigt später den Angriff als “unglück-lichen Zufall”. Doch die Indianer sehen eine direkten Zusammenhang zu einem geplanten Bergbauprojekt und sprechen von einer gezielten Attacke. Sie bitten um internationale Unterstützung. (Start: 26.02.2010)
Die Wale, die größten Säugetiere der Welt, sind durch die Verschmutzung und Überfischung der Ozeane stark bedroht. Nun plant eine Arbeitsgruppe der Internationalen Walfangkommission (IWC), das seit 25 Jahren geltende Verbot des kommerziellen Walfangs zu lockern. Deutschland ist Mitglied der Arbeitsgruppe.
Bitte helfen Sie ganz dringend. Vom 2. bis 4. März soll bereits darüber verhandelt werden. (Start: 26.02.2010)
Nachhilfe für die EU: Ölpalmplantagen sind kein Wald!
Ölpalmplantage - so stellt sich die EU einen Wald vor
Quizfrage für EU-Kommissare: Gibt es einen Unterschied zwischen einem Wald und einer Palmölplantage? Jeder normale Mensch würde antworten: Natürlich! Und dafür muss er kein Experte sein. In der EU aber sagen die Fachleute: Nein! Eine Palmöl-Plantage kann man als Wald bezeichnen. Sie ist schließlich eine Fläche voller Bäume. Hintergrund dieser absurden Definition: Der Import von Palmöl für Autotanks und Kraftwerke wird auf diese Weise ganz und gar biologisch einwandfrei und natur-verträglich. Bitte unterstützen Sie unseren Protest gegen die Volksverdummung durch EU-Kommissare. (Start: 19.02.2010)
Die Schweizer Addax&Oryx-Gruppe will Europa mit Ethanol aus Afrika versorgen. Damit bei uns die Autos mit angeblich grüner Energie fahren und die Agrosprit-Beimischungsziele von EU und Bundesregierung erfüllt werden können, droht den Menschen in Sierra Leone noch mehr Hunger. Deren Land will Addax mit Zuckerrohrplantagen und einer Ethanolfabrik belegen. Finanzieren sollen das 240 Millionen Euro-Projekt die Kölner DEG und sechs weitere staatliche Entwicklungsbanken. (Start: 12.02.2010)
20.000 Unterschriften waren zum Einlenken Nürnbergs nötig
Nach Monaten Debatte hat Nürnberg einen Schlussstrich unter die Tropenholzdiskussion für die 3.500 Parkbänke der Stadt gezogen. Auf der Sitzung des Umweltausschuss am 25.02. haben alle Fraktionen einstimmig beschlossen, bei der Ausschreibung von Holzlatten für Parkbänke auf Tropenholz zu verzichten. Stattdessen soll – aufgrund des großen Volumens – europäisches Holz ausgeschrieben werden.
COP-Gründer Hardi beim Abtransport eines geretteten Orang-Utan-Babys
Palmöl ist billiger Rohstoff der Industrie und steckt fast überall drin: in Margarine, Speiseeis, Gebäck und Waschpulver, mit „Agrosprit“ aus Palmöl fahren unsere Autos und werden Blockheizkraftwerke betrieben. Den sich rapide ausdehnenden Palmölplantagen fällt in Indonesien der Regenwald zum Opfer. Die Orang-Utan-Menschenaffen verlieren ihren Lebensraum. Die Umweltgruppe Centre for Orangutan Protection (COP) auf Kalimantan rettet Orang Utans und organisiert den Widerstand gegen die Regenwaldzerstörung.
Kolumbien: Fünf neue Friedens- und Biodiversitätszonen im Jahr 2010
Palmölplantage in Kolumbien
Im Rahmen der Arbeit von Justicia y Paz sollen fünf neue Friedens- und Biodiversitätszonen in vier verschiedenen Gebieten Kolumbiens eingerichtet werden. Dazu gehören die Einzugsgebiete der Flüsse Jiguamiandó und Curvaradó im Choco, das Einzugsgebiet des Naya-Flusses im Departement Valle del Cauca und die Gebiete von Meta und Putumayo.
Verschenken Sie eine Regenwald-Urkunde. Der Chaco-Wald ist der Lebensraum vieler bedrohter Tiere und Pflanzen wie Tapir, Puma und Riesengürteltier. Nicht nur die Natur ist bedroht, auch die 2.500 indigenen Ayoreo und 16.000 Enxet. Mit dem Kauf von Urwald im Chaco möchte Rettet den Regenwald die drohende Urwaldrodung verhindern und das Überleben der Indigenen sichern.
Bitte helfen sie mit. Ein Quadratmeter Chaco-Wald kostet nur wenig mehr als 1 Cent!
Aufkleber Stoppt den Kahlschlag / Wächter des Waldes
…mit z.B. folgenden Artikeln:
Orang-Utan – Die Denker des Dschungels, Taschenkalender, Regenwald-Malbuch, Regenwald Aufkleber, Plakat, DVD Die Biosprit-Falle, Regenwald-Puzzles, Broschüre: Ölpest im Regenwald und viele weitere.
Senden Sie mit den kostenlosen E-Cards von “Rettet den Regenwald” einen Gruß an Ihre Bekannten. Eine kleine Aufmerksamkeit, ein liebes Wort und ein bisschen Aufmerksamkeit für den Regenwald.
Wählen Sie Ihr Motiv aus unser großen Auswahl.
Wann geht IKEA ein Licht auf: Keine Kerzen und Teelichter aus Palmöl
Regenwald wird abgebrannt um Platz für Palmölplantagen zu schaffen
IKEAs günstige Kerzen sind in Deutschland in fast jedem Haushalt zu finden. Doch der niedrige Preis hat seinen Grund: Um Teelichter und Kerzen möglichst billig anzubieten, nutzt IKEA zur Herstellung billiges Palmöl. Dem Unternehmen sind die negativen Folgen für den Regenwald bewusst, dennoch setzt IKEA pro Jahr 32.000 Tonnen Palmöl allein für die Kerzenproduktion ein.
Fordern Sie IKEA auf, Kerzen aus Palmöl aus dem Angebot zu nehmen. (Start: 05.02.2010)
Regenwaldvernichtung für deutsche Palmöl-Kraftwerke
In den kommenden Wochen plant die Bundesregierung eine erneute Änderung des Erneuerbare Energien Gesetzes (EEG). Die Hälfte des in Deutschland verbrauchten Palmöls wird in Blockheizkraftwerken (BHKW) verbrannt. Seit Jahren wird der Einsatz von Palmöl durch das EEG gefördert. Palmöl ist die größte Gefahr für Regenwald und Klima. In Indonesien gingen in den vergangenen Jahren 7,5 Millionen Hektar Regenwald pro Jahr verloren. Allein auf Borneo setzten die Rodungen für Palmölplantagen 84 Milliarden Tonnen CO2 frei. Bitte fordern Sie von der Bundesregierung, Palmöl sofort zu verbieten. Unterstützen Sie unsere Aktion und schicken Sie noch heute Ihre E-Mail ins Kanzleramt sowie an die Spitzen der Ministerien. (Start: 21.01.2010)